3 Tipps für den Beachbody

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Der Frühling ist irgendwie immer die Zeit, wo man sich wieder so richtig im Spiegel betrachtet. Der Beachbody muss her. Bald ist wieder Bikinizeit und irgendwie hat der lange, dunkle Winter Spuren hinterlassen.
Wer nicht regelmäßig auch während der trüben Monate was gemacht hat, aber gerne ein bisschen fitter in den Sommer starten möchte, sollte möglichst schnell beginnen.

Es gibt viele Wege die nach Rom führen oder auch zu einem schönen Beachbody. Bei jedem ist das Wort „schön“ anders interpretiert. Ich rede hier nicht von Modelmaßen, sondern von einem gesunden Körper und einer gesunden Seele die nach Außen strahlt.

Eine einfach und vor allem wirkungsvolle Methode ist das Vereisen von Fettzellen. Was sich jetzt erstmal unheimlich anhört, kann ich beruhigen. Ich habe es selbst probiert und es tut nicht weh…

Fett weggeeist – ab zum Beachbody

Fiese Fettpolster, die auch durch Sport nicht weggehen, sind die Schlimmsten. Die einen sehen sie gar nicht, aber man selbst stört sich daran. Gerade so im Hüftbereich oder vielleicht an den Oberschenkeln. Mich hat dieses Fett an der Hüfte gestört, knapp über dem Bikini Höschen. Nicht viel, aber gerade so viel, dass mein Blick sich ständig darauf gerichtet hat.

Kalt….brrrrr

Ich suchte im Internet und wurde fündig. In Hamburg bei Body Designer. Die Mitarbeiterin Daryana war unglaublich nett und hat im ersten Gespräch alle Fragen beantwortet. Wir haben direkt einen ausgiebigen Test gemacht, wie der Fettanteil im Körper aussieht und worauf man achten muss usw. Ich war begeistert. Ich wollte das. Unbedingt!

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The Body Designers Hamburg

Nächster Termin ging es los. Auf beiden Seiten wurden diese Teile aufgetragen. Sie werden so befestigt, dass die Platten genau dort sind, wo das Fett schmelzen soll. Man liegt entspannt in gemütlicher Atmosphäre, bekommt ein Zitronenwasser und liest die neusten Klatsch und Tratsch Zeitschriften.

Das Gefühl:

Erst ist es etwas unangenehm, weil die Temperatur sinkt bis auf ca. 2 bis 5 Grad. Was natürlich merkwürdig ist. Ich bin ein ziemlich schmerzunempfindlicher Mensch und mein Bindegewebe ist recht straff. Also ich hatte keine Schmerzen. Ab und zu vielleicht ein Kribbeln. Aber das war’s auch. Sobald die Dinger ab sind, kommt sie wieder mit einem anderen Gerät, was sozusagen die gefrorenen Zellen zerstört. Das ist sogar sehr gewöhnungsbedürfigt. Es fühlt sich ein bisschen so an, wie kleine Stromschläge. Allerdings nur für ein paar Sekunden, dass war es das auch.

Danach:

Dann darf man sich noch eincremen und anziehen. Die Stellen bleiben noch eine ganze zeitlang ziemlich kalt und etwas gerötet. Aber auch das geht vorüber. Am nächsten Tag? Nichts. Man sieht absolut gar nichts.

Weiter so:

Nach drei Behandlungen wird man wieder gemessen und es ist unglaublich, aber das Fett ist weniger geworden. Und genau da, wo man es haben wollte.

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Beratung:

Was während der ersten Beratung ziemlich schnell klar wird und auch während der weiteren. Wenn man was verändern will, dann muss man auch seine Ernährung umstellen. Es nutzt nicht, jeden Morgen die fetten Nutellabrote zu essen und die Schachtel Pralinen und dann zum Fett-weg-Doktor läuft. Es geht darum, dass man sich bewusst wird, gesünder zu leben. Wer möchte, bekommt übrigens bei Body Designers auch Anregungen und einen Plan für Detox.
Egal wo ihr hingeht. Wichtig ist, dass diese Person wirklich Ahnung hat von dem was sie tut und euch keine Wunder verspricht. Wer das nämlich macht, ist unseriös. Also genau anschauen und auf die innere Stimme hören.

Yoga

Mein erstes Yoga (man glaubt es kaum), hatte ich auf den Malediven. Und wer denkt, dass Yoga ja so eine Schnarch-Entspannungssache ist, ist definitiv falsch gewickelt. Ich mache ja regelmäßig Sport, aber Yoga fand ich echt anstrengend.

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Location: Kandima Maldives

Muskeln

Beim „meinem“ Yoga (da gibt es auch Unterschiede), wurden einzelne Muskelpartien über diverse Sekunden / Minuten angespannt und gehalten. Alleine die Tatsache, seine Arme in die Luft zu strecken und sie so zu halten für ein paar Minuten, klingt nach nichts, ist aber anstrengend. Weil man nach ein paar Minuten das Gefühl hat, sie würden immer schwerer werden.

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Location: Kandima Maldives

Stretching

Während des Trainings wurde wirklich sehr viel Stretching gemacht. Es geht darum beweglicher zu werden und die Muskeln in eine schöne Form zu ziehen. Ich mag Stretching. Ich mache das immer sehr gerne. Und viele Leute sollten das auch tun, denn es tut dem ganzen Körper sehr gut.

 

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Location: Kandima Maldives

Entspannung

Natürlich kommt am Ende die Entspannung. Und die Entspannung ist natürlich an einem weißen Sandstrand auf den Malediven noch mal 100x verstärkt. Natürlich. Aber wenn man nicht gerade dort liegt, kann man sich seine Umgebung auch direkt vorstellen. Im Grunde geht es darum, in sich zu gehen und tief aus sich heraus zu atmen und sich zu besinnen. Wo und wann auch immer.

Power Plate

Mein absoluter Favorit zu einem schnellen Beach-Body ist die Power Plate. Ich werde so oft belächelt, wenn Leute mich fragen, was für Sport ich denn mache und ich erwidere: Power Plate. Natürlich kombiniere ich die Power Plate mit dem Crosstrainer für die Kondition, aber egal. Alles was die Meisten hören ist – Vibrationsplatte. Und der Gedanke – man stellt sich einfach drauf und lässt sich durchrütteln ist besonders stark verbreitet.

QUATSCH!! So ist das nicht. Wer die Vibrationsplatte richtig verwendet, kann weitaus intensiver seine Muskeln trainieren. Und ich sage euch, ich habe noch immer recht häufig Muskelkater, wenn ich neue Muskelgruppen trainiere.

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Vorsicht!

Aber man muss es ordentlich machen. Manchmal sehe ich Leute dadrauf stehen und kann nur mit dem Kopf schütteln. Die Muskeln nicht angespannt und die Vibration geht über den krummen Rücken direkt in den Kopf. Dann kommen so Kommentare: „Ich bekomme immer Kopfweh davon.“ Ja klar, wen wundert es.

Ich hatte das Glück mal einen Personal Trainer zu haben, der mich in die Welt der Power Plate eingeführt hat. Es war einfach nur großartig. Er hat mir nämlich ganz präzise gezeigt, wie man stehen muss und wie man welche Muskelpartie trainiert.

Mehr als Gerüttel

Für alle Menschen, die das lesen und es trotzdem belächeln, hier ein paar Hintergrundinformationen. Für alle Fußballfans – auch Fußballmannschaften und unsere Nationalmannschaft nutzt die Vibrationsplatte. Viel bei Sportlern wird sie als Stabilisionstraining eingesetzt. Um die Stabilität in Bein- und Armmuskulatur zu fördern. Viele Golfer nutzen sie für Ihre Rückenmuskulatur und Skifahrer für Oberschenkeltraining. Es kann zur Kräftigung des Muskels verwendet werden, aber auch zur Entspannung und Massage. Unsere Astronauten waren übrigens die ersten, die diese Art von Vibration genutzt haben, um fit zu werden für den Flug.

Straffe Haut

Ein weiterer Vorteil dieser Platte ist, dass die Haut straffer wird. Die Durchblutung wird gefördert und das verbessert das Hautbild sichtbar. Durch den Muskel erhöht sich der Grundumsatz und man verbrennt Kalorien.

Bewegung

Man kann die Übungen sozusagen passiv ausführen. Also sich nicht bewegen und die Vibration dorthin führen, wo man sie haben will. Man kann aber auch echte Bewegungen wie in der Gymnastik oder Stretching durchführen. Das erhöht natürlich um einiges den Gewichtsverlust oder der Stärkung des Muskels. Ich mache einige Übungen aus dem Yoga auf der Plate und es klappt hervorragend.

Einige Therapeuten nutzen die Power Plate auch als Rheamaßnahme. Aber da sollte man wirklich vorsichtig sein und sich von einem Profi begleiten lassen.

Fazit

Für wen was geeignet ist, sollte jeder selber feststellen. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten um seinen Körper fit zu machen. Es gibt auch nicht nur eine Bauchübung oder nur eine Art das Gewicht zu verlieren. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Man muss nur an die richtigen Berater oder Coaches kommen, die Ahnung haben von dem was sie tun. Dann einen Plan ausarbeiten, der perfekt auf dein Leben und deinen Alltag abgestimmt ist. Und nicht zu vergessen, die Ernährung. Möchte man ein bisschen abnehmen oder einfach nur gesünder aussehen, dann sollte die Ernährung auch in die Richtung gehen. Ich habe extra nicht Tipps zum “perfekten2 Beachbody geschrieben. Denn was ist denn PERFEKT? Das liegt immer im Auge des Betrachters. 😉

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Location: Kandima Maldives

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