Die Zimmer erzählen eine Geschichte

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Jedes Zimmer hat eine Geschichte und einen Paten.

Wer schon mal in einem der 25hours Hotels war, weiß, dass sie irgendwie alle etwas „anders“ sind. Meist mit sehr stylischen Elementen und kleinen Feinheiten, wo sich der zweite Blick auf jeden Fall lohnt.

Das letzte Mal, dass ich in Frankfurt war, ist schon recht lange her. Sicher, mal zu einer Messe, aber wirklich meist nur hin und wieder zurück. Ein ganzes Wochenende in Frankfurt habe ich vorher noch nie verbracht.

25hours Hotel the Goldman

Eine orange Fassade ist schon mal recht auffällig in dem ganzen Grau in Grau. Wenn man in den Eingangsbereich tritt wird man, abgesehen von dem wirklich netten Personal, besonders gemütlich empfangen. Zur Rechten befindet sich eine Lounge mit Sesseln und einem kleinen Speiseraum und zur Linken ein Restaurant mit einer Bar. Der Tresen ist schon recht außergewöhnlich. Es scheint, als würde darunter Wasser fließen, denn blaue Lichter vermitteln einem das Gefühl von fließendem Wasser.

Der Tresen im 25hours Hotel

Der Tresen im 25hours Hotel

Die Zimmer

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Das Zimmer war klein aber fein. Es gibt genug Ablagefläche für den Koffer und die Taschen. Was ich besonders schätze ist, wenn es im Zimmer eine Musikbox gibt wo ich mein Telefon oder iPad anschließen kann. Yes! Auch hier.  Denn ich liebe Musik und schließe in der Regel mein Handy direkt dort bei Ankunft an. Ist irgendwie alles gleich noch schöner, mit der richtigen, musikalischen Untermalung. Auf dem Bett lagen verschiedene Kissen in unterschiedlichen Größen. Wer mich kennt, weiß, dass ich darauf extrem viel Wert lege.

Das Badezimmer ist von der Toilette getrennt.

Die Details in dem Zimmer sind schon echt cool. Das alte Telefon mit der Drehscheibe (ja, ich kenne das sogar noch live), die Eulenlampe oder oder. Es gibt so einiges zu entdecken. Auf dem Nachttisch liegt statt einer Bibel das Buch vom Besitzer Ardi Goldman. Dort beschreibt er genau welches Zimmer er wie und warum benannt hat. Wer Zeit hat, sollte unbedingt mal drin stöbern, denn es ist schon ein anderes Gefühl ein bisschen Backgroundwissen über seine Nachtstätte zu haben. Der Hotel Manager erzählte mir, dass viele dieser Einrichtungsgegenstände tatsächlich Unikate sind. Ist dann natürlich sehr schade und ärgerlich, wenn das eine oder andere Teil kaputt geht. Denn man bekommt sie nicht wieder. Aber genau das macht auch den Charme der Zimmer aus. Diese Unterschiedlichkeit und der Mix aus „alt“ und „neu“.

Natürlich haben alle Zimmer einen Flachbildschirm und eine Minibar. Auch wenn es ein wenig Retro wirkt, ist der Komfort doch vorhanden.

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Lounge

Mir hat die Lounge besonders gut gefallen im 25hours Hotel. Ich bin eigentlich nicht der Typ, der sich an eine Hotelbar setzt. Aber die Lounge ist gemütlich und fast heimelich. Die Sessel sind bequem und die Cocktails sind lecker. Die Kellner sind flink und aufmerksam. Ich hatte mal einen ganz anderen Gin probiert. Lasst euch unbedingt beraten, ihr werdet erstaunt sein, was es so alles gibt. Morgens wird dort auch das Frühstück serviert mit super leckeren gepressten Säften und verschiedenen, anderen Köstlichkeiten. Kaffee – man hat die Möglichkeit zu wählen zwischen starkem und etwas leichteren Kaffee. Für mich einfach großartig. Wer möchte darf sich auch Cappuccino oder Milchkaffee bestellen. Mir hat der Kaffee so gut geschmeckt, dass ich es unnötig empfand. Ist halt Geschmackssache.

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Restaurant

Ich habe mir von Frankfurtern sagen lassen, dass das Restaurant im 25hours Hotel ein sehr gutes Renommee hat. Ich habe leider keine Möglichkeit gehabt dort zu essen. Aber die Abende schien das Restaurant komplett ausgebucht zu sein. Und das, bei einer eher gehobenen Preisklasse. Aber wie gesagt, ich habe es nicht getestet und kann darüber nicht sagen ob es gut oder schlecht ist.

Ambiente

Ich bin ein Fan von etwas außergewöhnlichen Hotels. Nicht immer dieser Einheitsbrei. Aber…. es muss auch gemütlich sein. Man muss sich in einer gewissen Weise „zuhause“ fühlen. Da braucht man immer eine gute Mischung. Meiner Meinung nach ist das dem Hotel gelungen. Ich fand es auf einer Weise gemütlich, aber auch durch seine vielen außergewöhnlichen Accessoires sogar stylisch. Das Personal ist immer aufmerksam und hilfsbereit. Egal wen man fragt. Das Klientel im Hotel war auch eher „hipp“. Zwar auch Geschäftsleute, aber eben solche, die eher nicht so im Anzug und Krawatte herum sitzen. Ich würde sagen, es gab auch eine Anzahl an Künstler / Musiker Typen, aber auch Familien. Also schon querbeet, aber nicht mainstream.

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Dieses Foto hat auf meinem Instagram Account so einiges an Reaktion hervorgerufen. Einige fanden es lustig, andere so gar nicht. Aber ist unsere Welt nicht schön, weil wir eben gerade so unterschiedlich sind? Ist doch toll, dass jeder eine eigene Meinung hat. Oder…. ? 😉

 

Location

Die Location erscheint im ersten Moment nicht gerade „in“. Ehrlich gesagt, kann ich auch gar nicht sagen, ob sie das ist oder nicht. In unmittelbarer Nähe befinden sich auf jeden Fall viele, andere Hotels. Ich persönlich schaue immer, ob es irgendwie nette Lokale bzw. Restaurants gibt. Schräg gegenüber gibt es einen Vietnamesen. Nicht wirklich Restaurant, sondern eher Take away. Ich kann dort die Pho Suppen absolut empfehlen. Ein wirklicher Genuss und ich esse Pho regelmäßig in verschiedenen Städten und Ländern. Lecker! Ein paar Meter weiter findet man „Fellow Brothers“, wer Kaffee trinken möchte oder Bagels essen. Die Straßenbahn fährt direkt zum Hauptbahnhof. Ungefähr 2 Minuten zu Fuß. Und die S-Bahn ist auch nur ca. 3 Minuten entfernt. Also alles gut zu erreichen.

PLUS:

Mini!!! Ja, man kann sich im Hotel kostenlos für ein paar Stunden einen Mini leihen. Wie cool oder? Wer es lieber sportlich mag, darf auch gerne zu den Fahrrädern greifen. Ich bin ja eher so der Mini Fan…

Fazit:

Mir hat das Hotel wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte eine unglaublich tolle Führung vom General Manager der sich viel Zeit genommen hat meine vielen Fragen zu beantworten. Und nein, ich bezweifle voll und ganz, dass es nur daran lag, dass ich über das Hotel schreiben wollte. Denn ich beobachte immer wenn ich irgendwo bin das Personal. Nicht unbedingt so auffällig. Ich finde es wichtig zu sehen, wie sie generell mit Menschen umgehen. Keine Extrawürste, sondern gleichbleibend nett und zuvorkommend. Die Geschichte mit dem Mini, war mein Highlight. Mal eben in den Wagen steigen und dorthin fahren, wo man will. Gerade wenn es in Strömen regnet und man vielleicht einen Termin am anderen Ende der Stadt hat. Kein Problem. Tolle Idee! Würde ich nochmal dort schlafen? Ja, unbedingt. Mir hat das Hotel und das Ambiente sehr gut gefallen.

25hours

Hahaha, in der Spiegelung könnt ihr übrigens den General Manager sehen. 😉

 

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25 hours the Goldmann

Hanauer Landstraße 127,
60314 Frankfurt am Main, Deutschland

 

 

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