5 Dinge die man in Neapel unbedingt essen sollte – Reisen

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Mindestens 5 Dinge die man in Neapel unbedingt essen sollte

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Neapel ist Neapel. Was soll das heißen? Es gibt keinen Vergleich, denn diese Stadt ist einzigartig. Sie vereint so viele Gegensätze in sich wie kaum eine andere Stadt. Neapel ist eine Brutstätte für Künstler und Kultur. Atemberaubende Kulissen, Handwerkskunst, Geschichte, Musik, wundervolles Essen und vieles mehr machen einen großen Teil Neapels aus. Die Neapolitaner sind kreativ und erfinden sich oft neu. Kampanien wird auch das Land der Sonne und der Musik genannt. Denn Neapel vereint so einige gastronomische Aspekte, die es wirklich nur hier und sonst nirgends in Italien gibt.

Eine Liste, mit Dingen die man in Neapel unbedingt essen sollte, könnte unendlich lang werden. Aus diesem Grund hier eine sehr kurze, knackige Auflistung der Dinge, die man nicht verpassen sollte.

 

Pizza / Frittierte Pizza

Pizza in Naples, Italy

Natürlich gibt es überall Pizza. Aber so eine Pizza wie in Neapel gibt es einfach nirgends. Es gibt sie nicht. Es mag an den Zutaten liegen, oder an den Menschen, die sie zubereiten, aber der Geschmack ist nicht zu übertreffen. Wer noch einen Geheimtipp benötigt ist bei di Matteo (historischer Stadtteil) genau richtig. Dieser unscheinbare Laden macht eine Pizza, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Man geht durch die Küche, einen ganz engen Gang nach oben. Wer hier nach gemütlicher Atmosphäre und nettem Licht sucht, ist hier definitiv falsch. Denn der Laden ist relativ ungemütlich gefliest und von den Kellnern wird man auch nicht mit Freundlichkeit überschüttet. Wer aber eine außergewöhnlich gute Pizza sucht, zu unschlagbaren Preisen (Margherita 3.50€) ist hier genau richtig. Wenn man Glück hat, kommt ein Neapolitanischer Sänger vorbei.

 

 

 

Neapel ist Neapel. Was soll das heißen? Es gibt keinen Vergleich, denn diese Stadt ist einzigartig. Es vereint so viele Gegensätze, dass man kaum einen gemeinsamen Nenner dafür finden kann. Es ist eine Brutstätte für Künstler, Kultur wo man hinsieht.

Frittierte Pizza:

Es mag sich zwar merkwürdig anhören, aber diese Spezialität schmeckt unfassbar gut. Sie geht bereits viele Jahrzehnte zurück. Man sollte sie direkt von der „Bank weg“ kaufen. Gerade im alten Teil von Neapel findet man viele Läden, die diese „Pizzette fritte” ausstellen. Meist sind sie gefüllt mit Ricotta, Salami, Mozzarella oder einem Gemüse (Scarola). Diese Pizzen wurden früher vor allem von den armen Leuten gegessen. Es war eine Art „Resteessen“ und günstiger, als die traditionelle im Ofen gebackene Pizza. Deswegen hieß sie auch „a ogge a otto“, was soviel übersetzt heißt wie: Ich esse sie heute und zahle Morgen.

 

Sfogliatelle

Sfogliatelle sind kleine Blätterteigtaschen, die mit Ricotta gefüllt sind. Hört sich unspektakulär an? Nein, ist es nicht. Denn der Blätterteig ist einerseits ganz knusprig, andererseits ganz zart. Die Ricottafüllung hat einen ganz eigenen Geschmack, der nur ganz entfernt an Ricotta erinnert. Es sind die Aromen, die auf der Zunge zergehen, die diese Sfogliatelle so einzigartig machen.

 

Sfogliatelle

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Arancini

Arancini sehen aus wie kleine Orangen. Aus diesem Grund auch der Name. Es sind kleine Reisbälle gefüllt mit Mozzarella. Dieser würzige Reis ist mit Tomatensoße verfeinert. Manchmal enthält das Innere (der Kern) auch eine Pilzsoße und Erbsen. Sie werden zu runden Kugeln geformt, in Paniermehl gewendet und anschließend in heißem Fett frittiert. Außen knusprig, innen schön saftig.

 

La Pastiera Napoletana

Die “Pastiera Napoletana” kann auf eine sehr lange Neapolitanische Tradition zurücksehen. Nach einer Legende (in Italien gibt es viele Legenden) ist diese Spezialität am Meer entstanden. Frauen brachten Ricotta, Eier, Orangenblüte, Hartweizengries in Form einer Torte (Pastiera) ans Meer. Sie legten diese Gaben abends dort ab, um das Meer glücklich zu stimmen. Damit ihre Männer (Fischer) wohl behalten wieder nach Hause kämen.
Auch heute feiert man noch den Einzug des Frühlings traditionell mit der Pastiera. Es ranken sich sehr viele Legenden um diesen Kuchen. Die Zutaten für die Pastiera findet man (leider) auch nur in Italien.

Pastiera napoletana

 

Friarielli

Friarielli ist eine Gemüsesorte, die nur in der Provinz von Neapel wächst, direkt am Fuße des Vesuvs. Im Jahre 1694, als es noch nicht so viel Essen für die Bevölkerung gab, überlegten die Neapolitaner was man noch alles verwerten konnte um satt zu werden. Sie entdeckten das Gemüse “Friarielli”. Die Neapolitanerinnen  schmissen dieses Gemüse in eine Pfanne voll Öl und die “farblosen” Friarielli entwickelten einen unvergesslichen Geschmack. Noch heute wird das Gemüse in Fett gebraten. In diesem Falle mit einer Salsiccia (grobe Wurst) noch verfeinert. Durch diese Salsiccia entwickeln sich ganz neue Geschmacksknospen.

 

Die Küche in dieser Region ist sehr vielfältig. Weitere Speisen sind z.B. – Pomodori di San Marzano, Impetata di cozze, Gateau di Patate, Limoncello, Ragù, Zeppole und und und.

Wer in Neapel zu Besuch ist, sollte sich unbedingt den kulinarischen Höhepunkten hingeben. Während dieser Zeit muss einfach jegliche Diät ruhen.

 

5 Dinge die man in Neapel essen sollte

 

Reisetipps:

Pizza: Di Matteo:  Via dei Tribunali, 94, 80138 Napoli, Italien

Flüge und Hotels: über JT Touristik Hoteltipp: Hotel Naples

Sfogliatelle: Sfogliatella Mary, Via Toledo (Eingang Galleria Umberto 1)

Pastiera Napoletana: Pasticceria Moccia, Via S. Pasquale, 21/22/23, 80121 Napoli

 

 

 

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