Mittwoch, 7 Dezember, 2022

Staycation – einfach in ein Hotel in der eigenen Heimatstadt ziehen. Dieser Trend wird immer beliebter, vor allem unter Unternehmern. Denn während es im Home Office jede Menge Ablenkungen gibt, schwärmen viele von der absoluten Konzentration in der fremden Umgebung. Und das ohne den Stress des Reisens.

Es war an der Zeit, das Ganze in Hamburg zu testen:

Wir wollten konzeptionell arbeiten und Videos für unseren CyHotels-Kurs drehen. Darin erklären wir Managern und Mitarbeitern aus der Hotellerie nicht nur die Bedürfnisse von Geschäftskunden – auch in Sachen IT-Sicherheit & Datenschutz – sondern helfen ihnen auch, trotz Personalmangels die richtigen Services anzubieten.

Die CyHotels-Partner werden auf der Cyttraction-Website vorgestellt.

Hotel Moxy Hamburg Altona

Dementsprechend haben wir natürlich auch bei der Auswahl unseres Aufenthaltsortes auf diese Kriterien geachtet und sind im Hotel Moxy Hamburg Altona fündig geworden.

Zimmer

Neben pragmatisch eingerichteten Zimmern im Social-Media-gerechten Design gibt es auch einen Co-Working-Bereich, optionale Meetingräume sowie einen kleinen Kiosk an der Rezeption und ein Fitnessstudio im Haus.

Die Räume sind sauber und lichtdurchflutet. Durch die benachbarten flachen Gewerbehallen haben einige einen unverbaubaren Blick.

 

Das Bad ist klein, aber auch sehr praktisch. Wer viel reist, kennt die Vorteile einer komplett geschlossenen Duschkabine. Im Gegensatz zu anderen Hotelbädern gibt es einen großen Styling-Haartrockner.

 

 

Der Arbeitsbereich im Zimmer ist klein gehalten. Für ein vertrauliches Gespräch vollkommen ausreichend. Wer mehr Platz braucht, findet ihn im Co-Working-Bereich und in der Lounge im Erdgeschoss.

Hotel

An der Rezeption gibt es den ganzen Tag über frischen Kaffee. Ebenso wie frisches aromatisiertes Wasser und andere Softdrinks und alkoholische Getränke aus dem Kiosk-Kühlschrank.

Der Fitnessraum hat uns wirklich positiv überrascht – auch wenn wir anderweitig beschäftigt waren. Er ist vollständig für Konditionierung und Krafttraining ausgestattet. Sogar eine Ablage, Hanteln und Gewichte sind vorhanden. Handtücher liegen für ein spontanes Workout bereit.

 

Wer länger als ein paar Tage bleiben möchte, findet im Nachbargebäude ein weiteres Konzept der Marriott-Gruppe, das Residence Inn. Auch in diesen Zimmern gibt es eine kleine Küche zur Selbstverpflegung.

Beide Häuser liegen etwas außerhalb des Hamburger Stadtzentrums. Die beste Verbindung ist der Expressbus X3 von der U-Bahn Feldstraße, direkt neben der beliebten Rindermarkthalle auf St. Pauli mit Supermärkten und verschiedenen kleinen Restaurants. Auch der S-Bahnhof Diebsteich ist von den Hotels aus fußläufig zu erreichen. Kaufland und Selgross sind gleich nebenan.

Dinner

Wir entschieden uns jedoch gegen das Selbstkochen und stattdessen für einen Ausflug nach Eppendorf und ein Geschäftsessen im Restaurant Nevio.

Das italienische Restaurant ist bekannt für seine hervorragende neapolitanische Pizza, direkt aus dem Steinofen. Und auch das Interieur des kleinen Eckrestaurants hat es in sich. Die Decke ist aus gedrehter Baumrinde gefertigt, was zu einer gemütlichen und warmen Atmosphäre beiträgt.

 

Das Restaurant hat denselben Küchenchef wie das viel größere Blue Mare in Langenhorn. Beide bieten auch Business-Catering an.

Wir begannen den Abend mit einem alkoholfreien Aperitif.

Der erste kulinarische Höhepunkt war dann ein mit Pizza überbackener Pulpo-Topf. Der Oktopus war sehr zart gegart und würzig. Der Pizzabelag sorgte für zusätzlichen Schutz vor dem Austrocknen im Ofen – und für das Gefühl, beim Anschneiden ein Geschenk auszupacken.

Aber das war nur der erste Gang!

Es folgten eine saftige Burrata-Pizza und eine kleine Portion Ravioli.

Zum Nachtisch gab es Tiramisu und Espresso.

Alles in allem waren wir an diesem Abend rundum zufrieden, auch mit dem sehr lustigen und freundlichen Service.

Kaffee

Am Abreisetag entdeckte ich einen weiteren kulinarischen Hotspot: die Kaffeerösterei Speicherstadt am Kehrwieder.

 

Hier bekommt man nicht nur hervorragenden Kaffee, sondern auch Einblicke in die Geschichte der Kaffeeröstung. Wer etwas mehr Zeit hat, kann sich neben die moderne Röstanlage setzen, eine frische Waffel genießen und den Röstvorgang beobachten.

Fazit

Die Frage bleibt: Können wir das Staycation-Konzept empfehlen? Auf jeden Fall!

Es ermöglicht nicht nur, die eigene Stadt auf eine andere Art und Weise zu erleben, sondern auch, sich ohne Ablenkung auf das eigene oder ein gemeinsames Projekt zu konzentrieren. Ein befreundeter Unternehmer hat mir sogar berichtet, dass er in einer Woche Staycation mehr Projektfortschritte gemacht hat, als er sonst in einem ganzen Quartal geschafft hätte.

 

Im Zuge der Recherche wurde Carolin das Zimmer zur Verfügung gestellt.

 

Beauty Tipp:

Die lang- und kurzkettige Hyaluronsäure spendet der Haut intensive Feuchtigkeit. Die Tuchmaske besteht aus einem natürlichen Material, das aus sehr feinen Cellulosefasern hergestellt wird. Sie ist einfach aufzulegen und passt sich der Gesichtsform perfekt an – wie eine zweite Haut.

Für die schnelle Frische zwischendurch:

 

Mehr dazu: Eucerin.de

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